Skigebiete und Bergbahnen
Kameras an Liften und Gipfeln, Netz vom Betreiber, Anfahrt im Winter teuer.
Kamera-Repeater für Standorte mit fremdem Netz
Ein Raspberry Pi mit Stabie OS steht im LAN neben den Kameras, baut bis zu vier verschlüsselte Tunnel zur livespotting-Infrastruktur auf und macht die Kameras darüber erreichbar. Am Router muss kein Port geöffnet werden. Leitung, Kameras und das Gerät selbst überwacht er laufend.
Problem
Skigebiet, Werk, Hafen, Baustelle: Die Kameras hängen an schwer zugänglichen Orten, das Netz gehört dem Kunden, und ohne Prüfung vor Ort erfährt man von einem Ausfall erst, wenn das Bild schon weg ist.
Kommunen und Industrie geben selten Ports am Router frei. An dieser Frage scheitern viele Kameraprojekte, bevor sie beginnen.
Ist es die Leitung, das Kabel, die Kamera oder der Tunnel? Ohne Daten vor Ort bleibt jede Störung eine Vermutung und oft eine Anfahrt.
Ein falscher Klick in der Netzwerkkonfiguration, und das Gerät ist nicht mehr erreichbar. Wer dann 200 Kilometer fahren muss, verliert Tage.
Ablauf
Die Box wird vorbereitet, verschickt und am Zielort nur noch eingesteckt.
Ein Assistent führt in fünf Schritten durch Netzwerk, WireGuard, optional OpenVPN und Kameras mit ihren Weiterleitungen.
Die Konfiguration wird erst am Zielort scharf, in sinnvoller Reihenfolge: Kameras, Tunnel, zuletzt das Netzwerk. Vor Ort steckt jemand den Pi nur ein.
Per Knopfdruck öffnet die Box ein eigenes WLAN. Der Techniker sieht auf dem Smartphone, ob Netzwerk, Tunnel und Kameras laufen und woran es hakt.
Danach überwacht Stabie OS Leitung, Kameras und sich selbst, meldet Vorfälle, spielt Sicherheitsupdates ein und startet sich bei Hängern selbst neu.
Gut zu wissen: Bestehende Pis mit eigener VPN-Konfiguration lassen sich übernehmen. Vorher sichert Stabie OS die Firewall-Regeln, damit nichts verloren geht.
Vor Ort
Der Techniker braucht nur sein Smartphone. Die Box spannt ein isoliertes WLAN auf, das Dashboard öffnet sich im Browser.
Vollständig unterstützt sind Hikvision-Kameras, Vorlagen gibt es für Axis und Dahua. Alle anderen Kameras laufen über RTSP und HTTP.
Ansichten
Beide zeigen dieselbe Topologiekarte: vom Tunnel über den Repeater bis zur Kamera, grün, orange oder rot, mit Live-Werten.
Passwortgeschützt, über den Tunnel erreichbar. Hier liegen alle Einstellungen, jede Box der Karte öffnet ihre Konfiguration.
Öffentlich und nur lesend: VPN-Zustand, Kamerastatus, Systemwerte und Vorfälle. Für Kundendashboards, Haustechniker und Bildschirme in der Leitstelle.
Jede Box hat ihren Verlauf: wann eine Kamera, ein Tunnel oder das Internet ausfiel und wie lange. Dazu Messwerte im Prometheus-Format.
Funktionen
Ein einzelnes Programm auf dem Pi, die gesamte Oberfläche ist eingebaut und funktioniert auch ohne Internet.
WireGuard und OpenVPN, jeweils primär und sekundär. Jeder läuft als eigener Systemdienst und überlebt Neustarts der Software.
Portweiterleitung zu jeder Kamera über alle Tunnel und das LAN, für IPv4 und IPv6. Doppelte Ports werden abgefangen.
Laufend Latenz, Paketgröße und Auslastung im Verhältnis zur gebuchten Bandbreite. Aus einem Ruckeln wird eine Messkurve.
Temperatur, Verbindung und Fehler je Minute aus der Kamera, eigene Schwellwerte, automatische Vorfälle bei Überschreitung.
Fällt die Netzwerkverbindung einer Kamera von 1 Gbit auf 100 Mbit, stirbt meist gerade das Kabel. Stabie OS sieht es, bevor das Bild weg ist.
Kameras im abgeschotteten Netz bekommen ihre Uhrzeit vom Repeater. Auch ohne Internet zeigen alle Kameras dieselbe Zeit.
Mit AIS-Empfänger dekodiert die Box Schiffsfunk: Liste mit Position, Kurs und Geschwindigkeit, Signalstärke hilft beim Ausrichten der Antenne.
Jede Änderung gilt 30 Sekunden auf Probe. Ist das Gerät danach nicht erreichbar, nimmt es die alte Konfiguration zurück.
Konfiguration, Tunnel, Vorfälle und Protokoll als ein Download, zum Sichern oder zum Klonen auf ein Ersatzgerät.
Dauerbetrieb
Stabie OS rechnet damit, dass niemand vorbeikommt, und repariert sich so weit wie möglich selbst.
Ein Notzugang über das lokale Netz bleibt immer offen, auch wenn alle Tunnel stehen.
Technik
Ein Go-Programm mit eingebauter Oberfläche, Zustand in SQLite, keine Abhängigkeit von externen Diensten oder Schriften.
Für wen
Kameras an Liften und Gipfeln, Netz vom Betreiber, Anfahrt im Winter teuer.
Strenge IT, keine Portfreigabe, Kameras im abgeschotteten Netz.
Kameras an der Kaje, dazu AIS-Empfang für Schiffsdaten aus demselben Gerät.
Kameras auf Rathaus, Kirchturm oder Strandhaus, Netz der Stadt oder des Betreibers.
Box vorbereiten, verschicken, einstecken lassen. Prüfung vor Ort mit dem Smartphone.
Monitor je Standort, Vorfälle mit Dauer, Messwerte für die eigene Überwachung.
Fragen
So, wie man sie einer Suchmaschine oder einem KI-Assistenten stellt.
Mit einem Repeater im lokalen Netz, der die Verbindung nach außen aufbaut. Stabie OS von livespotting läuft auf einem Raspberry Pi neben den Kameras, baut verschlüsselte WireGuard- oder OpenVPN-Tunnel zur livespotting-Infrastruktur auf und leitet die Kamera-Ports darüber weiter. Am Router des Kunden muss nichts geöffnet werden.
Stabie OS ist die Software im Kamera-Repeater der livespotting GmbH. Sie macht einen Raspberry Pi zu einem Gerät, das Kameras vor Ort über bis zu vier Tunnel erreichbar macht, Leitung, Kameras und sich selbst überwacht, Vorfälle aufzeichnet und sich bei Problemen selbst repariert.
Mit Stabie OS per Smartphone: Auf Knopfdruck öffnet die Box ein eigenes WLAN, das Dashboard zeigt, ob Netzwerk, Tunnel und Kameras laufen, und nennt bei Problemen die wahrscheinliche Ursache. Laptop, Kabel oder VPN sind nicht nötig.
Nichts Schlimmes. Jede Netzwerkänderung gilt 30 Sekunden auf Probe. Ist das Gerät danach nicht erreichbar, nimmt Stabie OS automatisch die vorherige Konfiguration zurück.
Jede Kamera, die RTSP oder HTTP spricht. Hikvision ist vollständig integriert mit automatischer Einrichtung und Überwachung, für Axis und Dahua gibt es Vorlagen.
Einen Raspberry Pi 4 mit mindestens 4 GB oder einen Pi 5 mit aktuellem Raspberry Pi OS und eine Speicherkarte in Industriequalität für den Dauerbetrieb.
Oft ja. Es liest alle 60 Sekunden die Verbindungsgeschwindigkeit der Kamera aus. Fällt sie von 1 Gbit auf 100 oder 10 Mbit, ist das meist ein Zeichen für ein verschleißendes Kabel oder eine schwache PoE-Versorgung.
Die Oberfläche und die Prüfung vor Ort ja, sie ist komplett im Gerät eingebaut. Für die Tunnel und Updates braucht der Standort natürlich eine Internetverbindung.
Kontakt
Beschreiben Sie Standort, Kameras und Netz. Wir sagen Ihnen, ob ein Repeater mit Stabie OS die Lösung ist und wie er zu Ihnen kommt.
Direkt: +49 (0)431 55 68 34 20 oder [email protected]